Papst Franziskus holt die Dritte Welt in den Vatikan

Leonardo Boff

Die zahlreichen Innovationen, die Papst Franziskus, oder der Bischof von Rom, wie er sich gern nennen lässt, eingeführt hat, sind weithin bekannt. Sie beziehen sich auf seine Gewohnheiten und seine Art, der Kirche in Sanftmut, Verständnis, Dialog und Mitgefühl vorzustehen.

 

Manche sind verblüfft darüber, denn sie sind an den klassischen Papststil gewohnt und vergessen, dass dieser ein Erbe der heidnischen römischen Kaiser ist, vom Namen „Papst“ bis zur Mozetta, dem reich verzierten Schulterkragen, Symbol der absolutistischen kaiserlichen Macht, die Franziskus schnell ablehnte. 

 

Wir dürfen nicht vergessen, dass der aktuelle Papst von außen, also aus der Peripherie der zentralen europäischen Kirche, stammt. Er hat einen anderen kirchlichen Erfahrungshintergrund mit neuen Gewohnheiten und einer anderen Art, die Welt mit ihren Widersprüchlichkeiten wahrzunehmen. Er hat dies bewusst in seinem ausführlichen Gespräch mit der Jesuiten-Zeitschrift Civiltà cattolica zum Ausdruck gebracht: „Die jungen Kirchen entwickeln eine Synthese aus Glauben, Kultur und Leben…

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